• 23.01.2026Stenesche Straße

    Unser erstes Projekt in Dessau für die Dessauer Wasser- und Abwasser GmbH (DESWA) wird nun durch eine ARGE baulich umgesetzt.

    Die maroden Mischwassersammler aus Beton sind mittels Schlauchlining zu renovieren. Es sind zwei Teilabschnitte mit unterschiedlichen Querschnitten zu unterscheiden:

    - Renovierung MWK Ei 600/900, 9 Haltungen, Länge ca. 362 m,

    - Renovierung MWK Ei 800/1200, 6 Haltungen, Länge ca. 270 m.

    Die 13 Schächte sind händisch zu sanieren, d.h. Fugensanierung, mineralische Beschichtung und GFK-Auskleidung des Schachtunterteils. Ferner sind eine Vielzahl an Anschlussleitungen überwiegend in geschlossener Bauweise zu sanieren, Straßenabläufe für das Tiefbauamt der Stadt Dessau zu ertüchtigen und für das Amt für zentrales Gebäudemanagement (ZGM) ein Sportplatz in unmittelbarer Nähe mit dem Neubau einer Kompaktpumpstation neu zu erschließen.

    Infolge der Abwinklungen, eingeschränkten Bauräume sowie festgestellten, starken Vorschäden des Altkanals kommt ein Nadelfilzliner im Inversionsverfahren mit Warmwasserhärtung zum Einsatz. Beim Nadelfilzliner hat sich die Baufirma für einen PAA-SF-Liner (mit einer Wanddicke von 15,8 mm für das Ei-Profil 800/1200) entschieden. Dieser wird gekühlt auf Eis mit einem Schwerlasttransporter angeliefert und über einen 8 m hohen Inversionsturm eingebaut. Der erste Einbauabschnitt des Ei-Profils 800/1200 wurde am 04.11.2025 realisiert und ist ca. 270 m lang. Der Schlauchliner wog ca. 30 Tonnen.

    Als Besonderheit ist hier der Altrohrzustand (AZ) IIIa zu nennen, der aufgrund der geringen Überdeckung unter Verwendung der Finite-Elemente-Methode (FEM) für verschiedene Lastfälle statisch nachgewiesen werden musste. Um Schäden am Straßenkörper und der Umgebung infolge der geringen Überdeckung im Zuge des Schlauchlinereinbaus zu vermeiden, sind über eine Länge von ca. 100 m Zusatzauflasten herzustellen. Dies wurde durch die Baufirma in Form von Stahlplatten mit Pflastersteinpaletten aus einer Nachbarbaustelle organisiert (siehe auch Fotos).

    Die Baumaßnahme wird IHC in der Bauüberwachung noch bis Frühjahr 2026 begleiten.

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  • 08.01.2026Durchlass Ströbitzer Landgraben

    Der Landkreis Spree-Neiße erneuerte im Sommer 2025 die Ortsverbindungsstraße von Babow nach Müschen. In diesem Abschnitt quert der Ströbitzer Landgraben die Straße. Das kombinierte Stau-/Durchlassbauwerk war in keinem guten Zustand und wurde daher im Zuge des Straßenbaus ebenfalls erneuert. Im Auftrag des WBV „Oberland Calau“, erfolgte die Planung hierfür im Schnelldurchlauf durch IHC (Planungsbeginn 12/2024, Baubeginn 07/2025, einschl. Genehmigungsverfahren). Mit der Planung wurde die Baulast zwischen Staubauwerk und Durchlassbauwerk getrennt. Das Staubauwerk (Kippwehr) wurde fertig geplant, kam aber aufgrund eigentumsrechtlicher Probleme nicht zur Umsetzung. Um die Stauhaltung abzusichern wurde der bauzeitliche Fangedamm vorerst in eine temporäre Überlaufschwelle umfunktioniert. Auch der Durchlass erhielt noch zusätzlich eine Notstaumöglichkeit. Der Durchlass wurde als Betonrahmen mit einer lichten Weite von 1,90 m und einer Länge von 19 m, einschließlich der von der Naturschutzbehörde geforderten Otterberme und beidseitigen Geländern errichtet.

    Bei den im Vorfeld erfolgten notwendigen Baumfällungen wurden wir übrigens tatkräftig vom Biber unterstützt ;).

    Leistungen IHC:

    • Objektplanung Ingenieurbauwerke LP 3-8
    • Fachplanung Tragwerksplanung LP 3-6
    • Hydraulik
    • Landschaftspflegerischer Begleitplan
    • Örtliche Bauüberwachung
    • Ökologische Baubegleitung
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  • 05.12.2025Niederschlagswasserbewirtschaftungskonzept Lettewitz

    Nach über einem Jahr intensiver Planungen steht nun ein Niederschlagswasserbewirtschaftungskonzept für die                                                Ortslage Lettewitz der Stadt Wettin-Löbejün.

     

    Damit ist der Grundstein für eine wassersensible Entwicklung der Ortslage gelegt.

    Doch was ist überhaupt ein Niederschlagswasserbewirtschaftungskonzept (kurz: NBK) – abseits vom Zungenbrecher? Ein NBK ist ein zukunftsorientiertes Konzept, das mögliche Wege für den Umgang mit der Ressource Regenwasser in einem Ort aufzeigt. Dabei wird unter anderem geprüft, ob sich Regenwasser im Ort zurückhalten lässt, beispielsweise durch Versickerung oder gezielten Rückhalt. Der Umgang mit der Ressource soll so gestaltet sein, dass sich der Wasserkreislauf wieder dem natürlichen Wasserkreislauf annähert. Oberstes Ziel ist dabei der Schutz von Mensch und Umwelt.

    In Lettewitz erfolgt die Entwässerung aktuell über sogenannte „Bürgermeisterkanäle“. Damit bezeichnet man ein System an Rohrleitungen, welches historisch bedingt entstanden ist und „informell“ durch Privatgrundstücke verlaufend verlegt wurde. Diese Leitungen sind meist unterdimensioniert, da sie keinen gesetzlichen Normen entsprechen, sondern „wild“ verlegt wurden. Außerdem sind viele Grundstückseigentümer nicht an ein öffentliches Netz angeschlossen. So lassen sich im Ort vermehrt Dachfallrohre beobachten, welche oberflächlich auf die Straßen einleiten.

    Zunächst wurde das Bestandsnetz modelltechnisch in Hystem-Extran abgebildet und hydraulisch analysiert. Auf diese Weise lassen sich Engstellen im Kanalnetz und Überstaupunkte ziemlich präzise bestimmen.

    Es wurden Lösungen zum Umgang mit dem Regenwasser geprüft, Lösungsvarianten entwickelt und in Abstimmung mit dem Entsorgungsträger WAZV eine Vorzugsvariante festgelegt.

    Das NBK sieht folgende Maßnahmen vor:

    Umfassender Neubau des RW-Kanalnetzes auf knapp 3,3 km entlang aller Straßenzüge

    Anschluss sämtlicher Grundstücke ans öffentliche RW-Netz

    Zentrales Regenrückhaltebecken mit V= 610 m³ zur Zwischenspeicherung und gedrosselten Einleitung von Regenwasser ins Gewässer

    Neuordnung der Einleitstellen und -mengen ins Gewässer

    Regenwasserbehandlung

    Überflutungsprüfung für T = 20 a

    Im nächsten Schritt wird das NBK der Stadt Wettin-Löbejün und der unteren Wasserbehörde vorgestellt. Nach Bestätigung der Vorzugsvariante geht es in die Vorplanung.

    Wir hoffen, dass die Gemeinde dem NBK positiv entgegensteht und zügig mit der weiteren Planung fortgefahren werden kann. In der Vorplanung werden vor allem Aspekte der baulichen Umsetzung sowie die konstruktive Gestaltung des Regenrückhaltebeckens im Fokus stehen.

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Unser Leistungsspektrum

Ihr Partner in Sachen Wasser. Wir verfügen über eine gesunde Mischung aus älteren erfahrenen Planern, Mitarbeitern die 20–30 Jahre in der Wasserwirtschaft tätig sind und aus jungen Absolventen mit neusten Fach- und IT-Kenntnissen. Dadurch sind wir in der Lage, jede fachspezifische Aufgabenstellung zu meistern.

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